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Videokonferenz App für Android (Sponsored Story)

Ein App für Videokonferenzen für Android operierte Smartphones und Tablets kommt auf den Markt. Einige werden jetzt vielleicht denken, dass es das doch schon gibt. Zwar hat Skype eine App herausgebracht, allerdings kann man damit nur eins zu eins Gespräche führen und keine Konferenz mit mehreren Personen. Für die meisten Android Nutzer ist das auch absolut ausreichend. Jedoch gibt es da ein Segment, für das das nicht unbedingt ausreichend ist, die Geschäftsleute. Geschäftsleute sind viel unterwegs und schätzen es immer und überall in der Lage zu sein, an wichtigen Meetings teilzunehmen und so bestimmte Prozesse beschleunigen zu können. Read more…

Google+: Fünf Dinge, die nerven

Seit ein paar Tagen gibt es auch fürs iPhone eine App. Eigentlich super, versprach ich mir davon doch, auch öfter mal bei Google+ reinzuschauen. Doch so richtig praktisch ist die App leider nicht. Die Gründe.

1. Ja, man kann zwischen verschiedenen Streams hin- und herswitchen. Super. Aber was sind das für Streams? Ich verstehe nicht, warum mich, nachdem ich alle meine Kontakte fein säuberlich auf Kreise verteilt habe, ausgerechnet die Nearby-Leute interessieren sollten?

2. Ich habe es ja gerade schon geschrieben, dass ich gerne in meinen Kreisen lesen will. Was in der Webversion so ungefähr ein Klick ist, ist in der App eine Qual. Zurück zur Übersicht, auf Circles klicken, dann auf einen der Circles.

3. Dann bin ich also bei meinen Kreisen. Das doofe aber: Ich will doch nicht ständig sehen, wer in meinen Kreisen ist, sondern was meine Kreise so publizieren. Dafür muss ich auf Posts klicken, immer und immer wieder.

4. Das könnte einfacher gehen, zum Beispiel, in dem sich die App merkt, dass ich immer den Reiter “Posts” anklicke. Oder in dem ich die Reihenfolge der Reiter verändern kann, zum Beispiel.

5. Was in der Webversion ebenfalls einfacher geht, ist auch hier ein Graus: das Verbergen von gelesenen Beiträgen. Dafür muss man jeden einzelnen Beitrag anklicken, auf den kleinen Pfeil unten rechts klicken, “mute this post” klicken und dann noch einmal das Popup, ob man wirklich muten will, bestätigen.

Puh.

myTaxi – die beste Taxi-App der Welt

myTaxi – die beste Taxi-App der Welt

“Hallo, ich bin Ihr iPhone-Taxifahrer”, begrüßte er mich freundlich und ich stieg ein. Ich hatte wieder mal die myTaxi-App ausprobiert, die es seit einiger Zeit für Hamburg gibt. Ich muß sagen: Es ist die beste Taxi-App der Welt. Ich mag es, wenn sich App-Programmierer Gedanken machen. Das Startup hinter dieser App hat sich wirklich viele Gedanken gemacht. Das gefällt nicht nur mir, sondern auch meinem Taxifahrer. “Ich fahre nur noch Handy-Kunden”, erzählte mir bei unserer Fahrt durch die Hansestadt. Read more…

Die Tagesschau-App ist da – und nicht nur für Apple-Geräte!

Die Tagesschau-App ist da – und nicht nur für Apple-Geräte!

Da ist sie endlich vom Laster gefallen: Die Tagesschau-App ist da! Vor ziemlich genau einem Jahr gab es eine große Aufregung, vor allem unter Verlegern, um den Start dieser App. Sollte diese kostenlos sein, würde es das zarte Pflänzchen der Online-Bezahlkultur zerstören, fürchteten diese. Ob sich dies jetzt bewahrheitet? Wohl kaum, denn mit dieser App haben wir einfach eine Aufbereitung der tagesschau.de-Inhalte in den Händen. Der Schwerpunkt liegt mehr auf Videos, denn auf Texten. Read more…

Schwanger mit dem iPhone: Mommy to be

Schwanger mit dem iPhone: Mommy to be

Wer das erste Kind erwartet, liest vermutlich so ungefähr alles. Zeitschriften, irgendwelche Ratgeberbücher, Webseiten, Foren, sowas. Und natürlich heißt es auch bei diesem Thema: “There is an App for that”. Eine meiner Lieblings-Apps seit einigen Monaten ist “Mommy to be”. Klingt englisch, ist aber auf deutsch. Und lässt sich natürlich ganz prima personalisieren.

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Wenn der Deutsche Bundestag eine App bekommt …

Wenn der Deutsche Bundestag eine App bekommt …

Ich bin kein Bundestags-Experte. Mit Abstand und Neugier verfolge ich die Berichte aus dem Bundestag. Wenn ich über die jährlichen Artikel oder Beiträge über den Parlamentarischen Assistenzdienst, den stillen Helfern im Bundestag, stolpere, dann schaue ich mir die immer an. Als ich der Loboist sah, eine Arte-Doku mit Sascha Lobo über die Lobbyisten in der Hauptstadt, war ich überrascht, wie die tägliche Belastung des einzelnen Abgeordneten aussieht, und wie viele Beeinflusser auf einen MdB kommen. Wie ändert sich wohl mein Bild des Bundestags, wenn es eine App gibt? Immerhin, ist die jetzt erschienen und kostenlos im App-Store verfügbar!

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Ipad- und Iphone-Apps deutscher Verlage

In jeder großen Pause rannten wir in meiner Schulzeit nach unten an eine Gebäudeecke des Gymnasium Canisianum in Lüdinghausen. Dieser überdachte Bereich von vielleicht acht mal 10 Metern mit seinem glatten Steinboden diente uns als Kick-Platz. Wir spielten Fußball, zwei tragende Mauerteile waren die Tore.

Eigentlich ganz einfach. Aber geht es um Regeln, nehmen es Kinder ja oft sehr genau. So musste entschieden werden, was als Ball herhielt: Die eckige, kleine Saftbox? Die schnellere aber weniger berechenbare Plastikflasche der Marke Dreh&Trink? Oder doch ein Tennisball, der für diesen Boden und die kleine Spielfläche viel zu rasant war? Das war der Anfang, zahlreiche andere Dinge waren auch wichtig, zum Beispiel ob der letzte Mann eines Teams automatisch Torwart war oder wie hoch das Tor sein sollte.

Regeln und eingeschliffene Gebräuche können wichtig sein, will man gemeinsam etwas erreichen – und sei es, Spaß zu haben. Manchmal muss man sich dann auch beugen: Wer nicht nach den Regeln kicken wollte, die von der Mehrzahl der Spieler favorisiert wurde, konnte sich eine andere Beschäftigung suchen. (Foto: Shutterstock)

Womit wir bei Deutschlands Medienhäusern wären.

Die wollen zwar im Internet mitspielen – aber keine anderen Regeln als die ihren gelten lassen. Das ist nicht neu: Allein schon das Setzen eines Links auf ein anderes Nachrichtenangebot ist seit Anbeginn des World Wide Web zuviel verlangt – obwohl es den Qualitätsjournalismus fördern würde. Man könnte nun zu der Idee gelangen, 12 Jahre nachdem das Netz seinen Durchbruch im Massenmarkt erlebte, hätten langsam Denkprozesse eingesetzt, die diese Haltung verändern könnten. Aus ausprobiert würden sie beim neuen Hoffnungsträger der Verlage – dem Ipad.

Zu dieser Idee könnte man gelangen – und stellte fest, dass jenes grassierende Mismanagement in Zeitungs- und Zeitschriftenhäusern dem wieder einmal im Wege steht. Denn was germanische Medienunternehmen drei Jahre nach dem Start des Iphone (sind es wirklich erst drei Jahre – wow) erschaffen haben, war dürftig, ist dürftig, bleibt dürftig. Schlimmer noch die Ipad-Apps: Sie sind größtenteils katastrophal schlecht. Read more…

Dragon Dictation: Lies, was ich sage

OK, eigentlich sollte hier der Text so stehen. Aber dann hätte mancher Leser bei mir an fortgeschrittenen Wahnsinn, Alkoholismus oder Liebe zu anderen bewusstseinsverändernden Substanzen geglaubt. Also doch eine Erklärung: Der folgende Text wurde mit der Iphone-App von Dragon Dictation gesprochen und nicht nachredigiert.

“Wenn sie in diesem Textrecht schreib-oder Grammatikfehler finden, dann stecken Sie sich diese an den Hut. Wenn dieser Text wurde nicht geschrieben, er wurde diktiert – mit der iPhone@von Dragon Big Tischen. Das Thema Spracherkennung und Sprachsteuerung ist für mich eines der spannendsten in der digitalen Welt. Vor einigen Jahren haben wir noch schlechte Witze gemacht über die Servicehotline ist Ihr uns nicht verstanden. Heute machen wir das nicht mehr, wenn Sie verstehen uns. Absatz in den USA bietet Fahrt bereits heute eine Sprachsteuerung im Auto. Der Fahrer kann die Navigation über seine Sprache steuern, sich E-Mails vorlesen lassen, Twitter Nachrichten aussprechen. Absatz das Thema Sprachsteuerung und Spracherkennung wird in unserem Alltag immer wichtiger werden, davon bin ich überzeugt. Welchen Weg das gehen wird? Keine Ahnung. Aber ich bin mir sicher, wir werden ein Auge darauf haben müssen.” Read more…